Berliner Ballade

Klassiker/Humor, Deutschland 1948

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Präsentiert als Rückblick aus dem Jahr 2048, beschreibt die satirische Parabel das Nachkriegsleben in den Ruinen der Hauptstadt. Darin trifft der klapperdürre Gert Fröbe in der Figur des Heimkehrers Otto Normalverbraucher (der so zum geflügelten Wort wurde) auf Schwarzhändler und Reaktionäre, muss mit Blockade und Währungsreform zurechtkommen, aber auch – aufgrund des kriegsbedingten Männermangels – mit den Annäherungsversuchen zahlreicher Damen. „Berliner Ballade“ entstand 1948 – in einer Zeit, in der Deutschland am Boden lag, Berlin in Trümmern stand und die politische wie gesellschaftliche Neuordnung erst zaghaft begann. Der Film gehört zu den wichtigsten Produktionen der frühen deutschen Nachkriegsjahre und gilt heute als ein zentraler Beitrag der sogenannten „Trümmerfilme“, die das Leben in den zerstörten Städten unmittelbar nach 1945 dokumentieren und reflektieren. „Berliner Ballade“ stellte dabei das Kinodebüt Gert Fröbes dar und machte ihn schlagartig bekannt. Seine Darstellung des unbeholfenen, gutgläubigen 'Otto Normalverbraucher' wurde zum kulturellen Marker für die Erfahrung der deutschen Nachkriegszeit. Heinz Rühmann landete mit dem Film, der sein Publikum gleichermaßen irritierte wie begeisterte, seinen einzigen Kassenhit als Produzent.
90 Min.
HD
FSK 6
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
DeutschEnglischFranzösisch

Auszeichnungen

Venice Film Festival 1949 Internationaler Preis

Weitere Informationen

Drehbuch:

Günter Neumann

Kamera:

Georg Krause

Besetzung:

Gert Fröbe (Otto Normalverbraucher)

Tatjana Sais (Ida Holle)

Ute Sielisch (Eva Wandel)

Aribert Wäscher (Anton Zeithammer)

Hans Deppe (Emil Lemke)

Stimme:

Eric Ode

Originaltitel:

Berliner Ballade

Originalsprache:

Deutsch

Format:

16:9 HD, Farbe

Altersfreigabe:

FSK 6

Sprache:

Deutsch

Untertitel:

DeutschEnglischFranzösisch